MINI im Alleingang

Es ist bald so weit. Im kommenden Jahr kommt die neue Generation des Minis. Neu ist auch, unter der Regie von BMW verzichtet der Kleinwagenhersteller erstmals auf eine Kooperation bei den Motoren.

Mit neuen Motoren und überarbeitetem Fahrwerk startet der Mini nächstes Jahr. Beim dritten Anlauf unter BMW-Regie erhält der Lifestyle-Flitzer seine Triebwerke erstmals komplett aus dem eigenen Haus.

In der neuen Generation gibt es einen 1,5-Liter-Turbo sowie einen 2,0-Liter-Turbo, jeweils in mehreren Leistungsstufen. Beginnen wir mit dem kleineren Motor. Er arbeitet nur mit drei Zylindern und kommt zunächst mit 100 kW/136 PS auf den Markt. Das maximale Drehmoment beträgt 220 Nm und lässt sich per Overboost kurzzeitig auf 230 Nm erhöhen.

Das stärkere Triebwerk ist der 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder mit 141 kW/192 PS und 280 Nm (Overboost 300 Nm).  Weitere Leistungsstufen sollen folgen. Alle neuen Benziner verfügen über Direkteinspritzung und variable Nockenwellenverstellung. Die stärkeren Motoren erhalten sogar die vollvariable Ausführung der Ventilsteuerung. Das Start-Stopp-System ist nun auch für die Automatikmodelle verfügbar.

Alles ganz alleine geschafft

Mini hatte bis jetzt immer Partner die sie unterstütz haben. In der ersten Generation war die Toyota und Chrysler, in der zweiten Peugeot und Citroen. Diesmal kommen die Triebwerke der Muttermarke zum Einsatz.

Der Mini hat ein sportliches-knackiges Fahrwerk und damit will man die Kunden überzeugen. Dafür hat man sämtliche Komponenten gewichtsreduziert, die Lenkung arbeitet nun elektrisch und passt die Servo-Unterstützung der aktuellen Geschwindigkeit an. Erstmals angeboten wird ein adaptives Fahrwerk, bei dem sich die Dämpfer automatisch dem Fahrbahnzustand anpassen. Der Fahrer kann zudem per Knopfdruck zwischen zwei Grundeinstellungen wählen.

Wie sieht der neue Mini aus

Darüber kann ich leider noch nichts sagen, dies ist noch ganz geheim. Sieht man sich aber die Studie Mini Vision Concept an, die im Juli präsentiert wurde, gibt es wohl eher nicht allzu viele Überraschungen.

Der Dreitürer behält seine bekannten Merkmale wie die knackigen Proportionen, die Rundscheinwerfer und das ebene und klar von der Karosserie abgesetzte Dach. Er ist nur rundlicher und muskulöser als sein Vorgänger.



Quelle: Mini

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Datum: Montag, 14. Oktober 2013 13:00
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