Der richtige Mix für einen guten Reifen

Bei einem guten Reifen muss alles stimmen, auch die Zutaten. Die Zutaten für Reifen heißen Kautschuk, Ruß, Silica und jede Menge chemische Stoffe und andere Substanzen.

Aus was besteht ein Reifen?

Laut Goodyear Dunlop besteht ein Pkw-Reifen besteht aus etwa 25 verschiedenen Bauteilen und wird in 15 unterschiedlichen Mischungen hergestellt. Für den Innenreifen sind ganz andere Materialmischungen erforderlich als für die Seitenwand. Und der Laufflächengummi hat wiederum eine andere Zusammensetzung. Das Profil und die Rezeptur der Laufflächenmischung entscheiden über Reifeneigenschaften wie Nass- und Trockengrip, Abriebsverhalten und Rollwiderstand.

Die Substanzen werden  in drei bis vier Schritten gemischt, dabei bilden natürlicher und künstlicher Kautschuk die Basis. Der zugesetzte Ruß erhöht die Haltbarkeit und steigert die Abriebsfestigkeit. Schwefel führt die Gummimoleküle während des Vulkanisierens zusammen. Bei besonders hochwertigen Reifen ersetzen Silica den Ruß, was den Rollwiderstand senkt und die Nasshaftung erhöht.

Wesentliche Teile des Herstellungsprozesses sind die Fertigung von sogenannten „Halbfabrikaten“ mitsamt dem sogenannten „Kalandrieren und dem Extrudieren. Dabei erhalten Seitenwände und Laufstreifen ihre Form durch Aufspritzen der Gummimischung.

Im weiteren Verlauf der Reifenproduktion entsteht zunächst ein Reifenrohling, der anschließend vulkanisiert wird. Hier erhält der Reifen unter Druck und Hitze sein Profil, aus der bislang plastischen Kautschukmischung entsteht dabei elastischer Gummi. In einer letzten Station passiert der Reifen die Endinspektion. Dabei schmeckt der „Reifenbäcker“ quasi das Endprodukt ab.



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Reifenwechsel – Radwechsel – Reifentausch

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Datum: Montag, 16. Juli 2012 14:00
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