Einer der häufigste Pannenursache – Falschtanken

Es passiert immer mehr Autofahrern, dass sie den falschen Treibstoff in den Tank laufen lassen. Der häufigste Grund für Panneneinsätze ist aber eine leere oder kaputte Batterie (25 Prozent), gefolgt von elektrischen (23 Prozent) und mechanischen (14 Prozent) Defekten und elektronischen Pannen (13 Prozent).

Es bleiben aber auch immer mehr Autos stehen, weil sie keinen Tropfen Sprit mehr im Tank haben. Dies wurde von den ARBÖ-Pannenfahrer registriert. Besonders am Monatsende müssen die Helfer aus diesem Grund öfter mal ausrücken.

Der ÖAMTC hat herausgefunden, warum es so oft zum fatalen Griff zur falschen Zapfpistole kommt. Bei der Umfrage kam heraus, dass 45 Prozent angaben dabei zu telefonieren, 35 Prozent nannte ein geborgtes Auto als Grund, sieben Prozent kritisierten die nicht ausreichende Kennzeichnung der Tanksäulen.

Das Problem soll sein, dass es immer mehr Spritsorten an einer Zapfsäule gibt, dazu kommen noch Werbeaufkleber auf den Zapfpistolen und diese sind dann auch noch größer als die Sortenbezeichnung selbst und Produktbezeichnungen sind leicht zu verwechseln, so ÖAMTC-Techniker Thomas Stix. Es sorgen die ähnlichen Produktbezeichnungen wie zum Beispiel „V-Power“ oder „Ultimate“, die es sowohl bei Benzin als auch bei Diesel gibt für Verwirrung.

Die Spritsorte an dem Tankdeckel ist oft sehr klein angegeben. „Das macht es schwieriger, auf den ersten Blick zu wissen, was zu tanken ist. Besonders, wenn man das Auto vorher noch nie betankt hat, wie es bei Firmenautos oft der Fall ist.“

Der ÖAMTC-Techniker erklärte, dass aufgrund der physikalischen Größe der Diesel-Zapfpistole, kein Benziner damit tanken kann. „Da müsste man sich schon große Mühe geben.“ Umgekehrt geht das aber schon. Ein Dieselauto kann man ganz leicht mit Benzin betanken, jedoch reicht schon eine kleine Menge um den Motor lahm zu legen.



ACE - Auto Club Europa

Hat man schon den falschen Tank im Auto, sollte man auf keinen Fall den Motor starten. Benzin hat keine Schmiereigenschaften wie Diesel. Startet man den Motor, kann es zu Schäden an der Einspritzanlage bzw. im Extremfall zum Motorschaden kommen.

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Datum: Mittwoch, 22. Dezember 2010 12:00
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