Doch kein komplettes aus?

Wie das heutige Bamboo Engineering-Team sollen 2013 private Chevrolet-Teams antreten – plus die Reaktionen von Teamchef Eric Neve und Eurosport.

Chevrolet steigt aus. Ein herber Schlag für die WTCC. Er bedeutet aber nicht, dass ab 2013 keine Chevrolet-Fahrzeuge mehr im Starterfeld vertreten sein werden.

Was die US-amerikanische Marke bekanntgab, ist lediglich der werksseitige Rückzug aus der WTCC, wie ihn vorher auch schon Alfa Romeo, BMW oder SEAT vollzogen haben. Diese Marken fuhren trotzdem weiter mit.

Mit mehr oder weniger Unterstützung durch den Hersteller sorgten diverse Privatteams so dafür, dass die WTCC trotz des Verlusts der Werksteams über ein gut gefülltes Starterfeld verfügte. Im Falle von Chevrolet könnte es ähnlich laufen. „Wir steigen nur als Hersteller aus“, betont Chevrolet-Sportchef Eric Neve bei Motorsport-Total. Die Marke Chevrolet könnte der Serie also erhalten bleiben.

RML, das bisher als Einsatzteam für das Werksprogramm von Chevrolet verantwortlich zeichnete, wird im Anschluss an diese Saison die Möglichkeit erhalten, die dann ehemaligen Werksautos zu übernehmen. Die britische Rennsport-Schmiede könnte die Fahrzeuge ab 2013 in Eigenregie an den Start bringen, wie es zum Beispiel Bamboo Engineering bereits tut. Das ist eine denkbare Option.

Das schwedische Nika-Team, das mit dem ehemaligen WTCC-Piloten Rickard Rydell in Monza im Feld vertreten war, liebäugelt zudem schon seit geraumer Zeit damit, der Meisterschaft beizutreten. Und schon gäbe es drei mögliche Einsatzteams für die – erwiesenermaßen – schnellen Chevrolet Cruze 1,6T. Über die Absichten der angesprochenen Teams ist jetzt aber noch nichts bekannt.

Quelle: motorsport.cc




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Datum: Freitag, 13. Juli 2012 8:00
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