Deutsche und indische Autobauer arbeiten enger zusammen

Nicht nur China’s sondern auch der indische Automarkt ist für die deutschen Autoindustrie von höchsten Interesse, eine engere Zusammenarbeit mit der indischen Autobranche ist somit das nächste logische Ziel.


Im Jahr 2010 wurden in Indien über 50.000 Autos von deutschen Autoherstellern produziert, so sind es bereits in diesem Jahr, allein nur bis Juli schon 80.000 Pkw’s. Aufgrund der hohen indischen Zölle als auch weitere zusätzliche Abgaben, würden nur wenige Fahrzeuge komplett nach Indien exportiert, sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Herr Matthias Wissmann, bei der Eröffnung des „IAA-India-Days“ in Frankfurt.

Zu den laufenden Verhandlungen der EU mit Indien über ein Freihandelsabkommen sagte Wissmann: „Nach unseren Vorstellungen sollten die Zölle vollständig abgebaut werden. Entsprechende Übergangsfristen könnten im Rahmen einer Kompromisslösung eingeräumt werden.“

Schon jetzt hat Indien bei den Autos einen Handelsbilanzüberschuss von 1,1 Milliarden Euro mit der EU. Ein Überschuss bestehe auch im Pkw-Handel mit Deutschland.



Praful Patel, Indiens Industrieminister betonte, mit deutschen Unternehmen zusammenarbeiten zu wollen, zumal Nachhaltigkeit beim wirtschaftlichen Aufstieg seines Landes höchste Priorität habe. Die Vorteile des Freihandels sind für ihn offensichtlich.

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Datum: Mittwoch, 5. Oktober 2011 12:00
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