VW will die russische Produktion verdoppeln

Der Volkswagenkonzern hat derzeit einen guten Lauf. Die Geschäfte laufen wie geschmiert. Die Krone des weltgrößten Automobilbauers ist in greifbarer Nähe. Auch in Russland gehen VW-Modelle weg wie warme Semmeln. Der russische Automark wächst rasant.

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Auch deswegen will Volkswagen seine Produktion in Russland ausweiten – wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet. Die Kapazität des VW Werk Kaluga soll um 50.000 Einheiten auf 200.000 Fahrzeuge im Jahr gesteigert werden. Doch das reicht nicht. Insgesamt will Volkswagen 300.000 Fahrzeuge in Russland bauen – wobei die „Osterweiterung“ des deutschen Automobilbauers nicht zuletzt auf Druck der russischen Regierung erfolgt. Seit März gelten neue Bestimmungen in der russischen Republik. Die besagen, dass ausländischen Automobilhersteller, Steuererleichterungen bei der Einfuhr von Teilen gewährt werden, wenn sie pro Jahr mindestens 300 000 Fahrzeuge in Russland produzieren.



Das heißt, wer als ausländische Automobilfirma in Russland keine nennenswerte Produktion auf die Beine stellt, wird steuerlich betraft und muss Wettbewerbsnachteile in Kauf nehmen. Deswegen also will Volkswagen die Produktion in Russland verdoppeln.
Um die anvisierten Produktionsziffern zeitnah zu erreichen, sei über die Produktionserweiterung im VW Werk Kaluga hinaus eine Kooperation mit dem russischen Autobauer GAZ im Gespräch. Alternativ soll man bei Volkswagen in Wolfsburg darüber nachdenken, ein zweites VW Werk in Russland zu bauen.

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Datum: Freitag, 1. Juli 2011 14:00
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