Partikelfilter für Ottomotor fordert DUH

Umweltverbände sind der Meinung nicht nur Dieselmotoren werfen Feinstaub-Partikel in die Luft. Darum fordern sie nun auch für den Ottomotor die Einführung eines Partikelfilters.




Man unterschätzt die Gefahr von modernen Benzinmotoren und Direkteinspritzer. Diese sollen viele gesundheitsschädliche Partikeln ausstoßen. Deshalb fordern Umweltverbände nun die Einführung eines Partikelfilters auch für Ottomotoren.

Laut der Deutschen Umwelthilfe (DUH) sollen die Direkteinspritzungen bei modernen Benzinern große Mengen ultrafeiner Partikel produzieren und diese auch ausstoßen. Dabei überschreiten sie die gesetzlichen Grenzwerte, die für Diesel-Pkw vorgeschrieben sind. Dazu ein paar Beispiele: Ein BMW 1er soll bei einer unabhängigen Messung einen bis zu siebenfach höheren Partikelausstoß aufgewiesen haben als gesetzlich für Diesel-Pkw erlaubt ist. Auch ein VW Golf mit 1,2-Liter-TSI-Benziner überschreitet diesen Grenzwert. Dadurch ist die Gesundheit gefährdet. Die Partikel kommen in die Lunge und somit auch in den Blutkreislauf. Hier können Erkrankungen der Atemwege und des Herz-Kreislauf-Systems entstehen.

Diese Gefahr soll nun das Helmholtz Zentrum München belegen. Umweltverbände wie DUH fordern von der Politik zu handeln und nicht nur auf die Autoindustrie Rücksicht zu nehmen.

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Datum: Freitag, 14. Oktober 2011 14:00
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