Der Fahrzeughandel will wieder eine Öko-Prämie

Die österreichischen Fahrzeughändler schlagen für die Feinstaubbekämpfung eine Neuauflage der Öko- oder Verschrottungsprämie vor.

Das Thema Feinstaub wird nicht so schnell von der Oberfläche verschwinden.

Hauptsächlich bzw. sehr oft wird die Schuld an der zu hohen Feinstaubbelastung den Autofahrern zu geschrieben. Relativ rasch kommen dann auch Vorschläge wie autofreier Tag, Umweltzonen oder weitere ähnliche Einschränkungen.

Dabei gibt es noch viele andere Bereiche des täglichen Lebens, die ein zeitgemäße Anpassung notwendig hätten. Zum Beispiel gibt es ein großes Optimierungspotenzial von Feinstaub etwa bei den Heizungsanlagen.

Seit langer Zeit entwickelt die Autoindustrie viele Maßnahmen wie den Partikelfilter, die zum Umweltschutz beitragen. Auch setzt sich der Kfz-Handel, wie z.B. mit der Neuauflage der Verschrottungs- bzw. Öko-Prämie ein, um für die Konsumenten einen Anreiz zu schaffen, der tatsächlich mit dem täglichen Leben vereinbar ist.

Burkhard Ernst, Bundesgremialobmann des österreichischen Fahrzeughandels sagt: „In der Umsetzung ist hier die Unterstützung seitens der Politik gefragt und man sollte davon ausgehen, dass gerade dort das Interesse an der Mobilität der Österreicher, nicht zuletzt auch als Argument für die Wirtschaft, groß ist.“

Auf den Straßen Österreichs sind noch immer mehr als eine Million alter PKW’s der Euroklassen 0 und 1 unterwegs, hierbei hat ein Euro-0-Auto, den Schadstoffausstoß von rund 100 Euro 4-Fahrzeugen.

Herr Burkhard Ernst sagt noch: „Im Jahr 2009 investierte der Staat 22,5 Millionen Euro in die vom Fahrzeughandel initiierte Verschrottungsprämie für 30.000 Fahrzeuge und erhielt dadurch Steuereinnahmen von rund 120 Millionen Euro. Was wie eine Stützungsaktion für den Fahrzeughandel aussah, war somit ein gutes Geschäft für den Staat und ein Beitrag für den Umweltschutz. Angesichts der jüngsten Diskussion über die Feinstaubwerte wäre das erneute Anbieten der Verschrottungsprämie eine Maßnahme, die sich auch in der Lebensqualität bezahlt machen würde“.

Das klingt doch für alle recht gut und interessant!

 



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Datum: Freitag, 23. Dezember 2011 14:00
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