Vorsicht bei der Sommerhitze

Österreichweit rücken die Gelben Engel bei Temperaturen über 30 Grad um gut ein Viertel häufiger aus als an durchschnittlichen Tagen. Der Leiter der ÖAMTC- Pannenhilfe Gerhard Samek nennt die typischen Hitzepannen: „Hohe Temperaturen in Kombination mit städtischem Stop- and- Go- Verkehr überlasten das Kühlsystem – der Motor überhitzt. Aber auch Probleme bei der Elektronik treten bei Hitze verstärkt auf.“

Für den einen oder anderen durchaus überraschend: Auch im Sommer ist die klassische Starthilfe der häufigste Einsatzgrund. „Autobatterien sind nicht nur für Kälte anfällig, sondern werden auch bei Hitze instabil“, erklärt Samek. „Im schlimmsten Fall muss die Batterie sogar getauscht werden.“ Daher nehmen die ÖAMTC- Pannenfahrer im Sommer wie im Winter so viele Ersatzbatterien in ihrem Einsatzfahrzeug mit wie möglich.

Dass die hochsommerlichen Bedingungen auch am Menschen nicht spurlos vorübergehen, beweist die Zunahme von selbst verursachten Pannen. Autofahrer leiden bei Hitze häufig unter Konzentrationsmangel, daher geschehen öfter Missgeschicke wie Aussperren aus dem Auto oder Falschtanken.



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Messungen zeigen, dass sich der Fahrzeuginnenraum in der Sonne sehr schnell aufheizt. Am Armaturenbrett können die Temperaturen bis zu 80 Grad erreichen. „Wer keinen der begehrten Parkplätze im Schatten ergattert und trotzdem erträglichere Temperaturen im Fahrgastraum haben möchte, sollte silberbeschichtete Matten auf der Außenseite der Windschutzscheibe anbringen“, rät der ÖAMTC- Experte. Die Sonnenstrahlen werden damit reflektiert und können nicht durch die Scheibe eindringen. Auch ein Sonnenschutz aus Karton, den man innen anbringt, kann Abhilfe schaffen und die Temperatur im Fahrzeug um bis zu 25 Grad Celsius nach unten drücken.

Quelle: krone.at

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Datum: Donnerstag, 28. Juni 2012 8:00
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