Elektro-Smart erobert die USA

Marc Langenbrinck ist Smart-Chef und kann nur sagen: „Die Resonanz auf dieses Auto ist einfach riesig!“ Sie haben allen Grund stolz zu sein, denn die Daimler-Tochter bringt den Smart Electric Drive im Herbst auch in den USA auf den Markt. In New York, an der Ost- und Westküste und in fünf ausgewählten Regionen wird der Elektro-Smart zum Einsatz kommen. In New York wurde der kleine preiswerte Zweisitzer gerade vorgestellt.

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Das Ziel von Langenbrinck ist es noch in diesem Jahr 250 Elektro-Smarts zu verkaufen. Mit einer monatlichen Leasinggebühr von 599 Euro ist man stolze E-Smart Besitzer. Dieser Preis schreckt die Kunden nicht ab. Die Menschen sind neugierig auf den kleinen Emissionsfreien E-Wagen.

Sogar die Passanten werden neugierig wenn sie den kleinen mit seiner Aufschrift „electric drive“ sehen. Die Passanten bleiben in Scharren stehen um den Smart zu bewundern, der vor dem Bussaco Restaurant in der Union Street in Brroklyn steht. Und diese so genannte Smart-Mania ist für den Marktstart im Herbst nur von Vorteil.

Für den Amerikaner ist der Smart wie eine Begegnung der dritten Art. In den USA war der Sprit bis jetzt kein Thema, egal wie viel ein Auto brauchte, und jetzt der Elektro-Smart. Doch obwohl in einer Mega-Stadt wie New York bis heute noch große SUV´s angesagt und unterwegs sind, beginnt auch da ein umdenken.

Die Stadtoberen um Bürgermeister Mike Bloomberg setzen verstärkt auf nachhaltige Mobilität. So dürfen die das Stadtbild bestimmenden Yellow Cabs nur noch dann in betrieb genommen werden, wenn sie auch über ein Hybridantrieb verfügen. Genau von dem wird ein Auto wie der Elektro-Smart profitieren.

Die vorbeigehenden Passanten sind interessiert und stellen Fragen wie zum Beispiel „was kostet der oder wo ist der zu haben?“ Hier merkt man wie begeistert man von diesem sparsamen Cityflitzer ist.

Man wünscht sich aber noch ein besseres Fahrwerk für die schlechten Straßen in der Millionenstadt am Hudson River. Denn so wie das Fahrwerk jetzt ist bekommt man die vielen Schlaglocher schon mit und dies ist alles nur kein angenehmes Gefühl. Ist auch dieses Problem behoben sieht man schnell das er alles hat was man für eine Stadt braucht.

Der Stadtflitzer hat 30 kW/41PS und beschleunigt von 0 auf 60 in 6,5 Sekunden, dies ist genauso schnell wie ein Benziner. Doch dann dauert es etwas länger bis man die Geschwindigkeit von 100 km/h erreicht hat. Dies ist auch die Höchstgeschwindigkeit des Smart – doch eines muss man bedenken, wer fährt in der Stadt 100 km/h?

Von 30 kW steht übrigens nur für rund zwei Minuten zur Verfügung, danach muss man sich mit 27 PS begnügen, die allerdings ausreichen für die Stadt. Ab dem Start stehen den Smart 120 Newtinmeter, dass auch der maximale Drehmoment ist, zur Verfügung. Der Smart hat eine Lithium-Ionen-Batterie der Firma Tesla mit einer Leistung von 16,5 kW/h. Aufgeladen ist der Akku an einer 220 Volt Haushaltssteckdose in drei bis vier Stunden und hat eine Reichweit von 135 Kilometer.


Wer mit dem Smart unterwegs ist, zeigt allen sein grünes Image und dass nachhaltige Mobilität nicht nur ein Schlagwort ist. So glaubt man, dass auch in den USA der Smart ein Imageträger werden wird so wie auch in London und Berlin. Grün ist in – auch zu diesem Preis.

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Datum: Freitag, 2. Juli 2010 14:00
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