Unser Freund der Marder

Aus gegebenem Anlass schreibe ich heute über unseren Freund den Marder. Dass er uns besucht hat merkt man leider erst immer dann wenn es schon zu spät ist. Ob nun das Auto schlecht anspringt oder vielleicht auch gar nicht, ein paar Kabeln durchgebissen ist oder vielleicht sogar die ganze Innenverkleidung der Motorhaube zerlegt ist, wir freuen uns doch über jeden Besuch.

Die Rüden verteidigen im Frühjahr ihr Revier und nehmen fast alles zwischen die scharfen Reißzähne, was nach Rivalen riecht. Pech für uns, Zündkabel, Kühlschläuche, Achsmanschetten und Dämmmatten von Autos sind beliebte Spiel-, Fress- und Ruheplätze unserer Freunde.

Aber man kann sich ja schützen. Ob man nun die Zündkabel hart Ummantelt oder man sich für spezielle Gitter oder elektrische Matten – diese bekommt man meist beim Hersteller – entscheidet, das Auto gehört geschützt. Ebenfalls eine Möglichkeit wäre, die Tiere mit harmlosen Stromschlägen abschrecken. Auf jeden Fall sollte man im Frühjahr den Motor waschen, denn so entfernt man alle Duftmarken.

Billig jedoch nutzlos sind alte Hausmittel wie Hundehaare oder WC- Steine. Die Düfte verfliegen zu schnell, um Marder nachhaltig zu vertreiben. Auch spezielle Ultraschallgeräte verschaffen zu wenig Abhilfe, da sie nur funktionieren, wenn das Tier direkt an der Signalquelle vorbeiläuft.



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Datum: Freitag, 3. Mai 2013 13:00
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