Starthilfe – so macht man es richtig

Wie gibt man richtig Starthilfe?

Wo schließ ich welches Kabel an?

Wer kennt das nicht? Nach einer sehr kalten und eisigen Winternacht geht man am Morgen zum Auto, möchte Starten aber es geht gar nichts mehr. Der Anlasser versagt wegen einer saftlosen Batterie den Dienst und der Motor gibt keinen Mucks von sich. Jetzt braucht man Starthilfe! Doch der DEKRA, GTÜ und der ADAC warnen vor Fehlern, da man sonst Schäden an der Elektronik verursachen kann und sogar eine Knallgasemplosion im Motorraum auslösen kann. Aber wie macht man es richtig? Was muss man beachten? Das wichtigste ist, dass man die Kabeln in der richtigen Reihenfolge anschließt, damit kein Funken entsteht.

So macht man es richtig!

Bei abgeschaltetem Motor des Spenderautos das rote Kabel am Pluspol der leeren Batterie und danach die andere Seite an den Pluspol der Spenderbatterie anschließen.

Dann das schwarze Kabel mit dem Minuspol der Spenderbatterie verbinden und daraufhin das andere Ende an einer blanken Stelle am Motorblock (Masse) anklemmen. Dabei sollte man unbedingt beachten: Das Spenderauto erst nach der vollständigen Verkabelung starten.

Jetzt versuchen, das andere Auto zu starten, allerdings jeweils nicht länger als 10 bis 15 Sekunden. Danach mindestens eine Minute pausieren. Ist der Motor des Empfängerautos angesprungen, dort Heizung, beheizbare Heckscheibe und Sitzheizung anschalten, um beim Entkabeln Spannungsspitzen zu vermeiden.

Danach die Kabel in umgekehrter Reihenfolge abklemmen. Anschließend den Akku bei einer Fahrt über 30 bis 60 Minuten mit wenigen Stromverbrauchern gut aufladen. Beim Kauf eines Starthilfekabels auf stabile, gut isolierte Zangen, große Kabelquerschnitt und GS-Zeichen achten.

Wer sich eine Starthilfe Kurzanleitung mit Bildern und Erklärungstext ausdrucken möchte findet das hier.

starthilfe-kurzanleitung

Mit einem Klick auf das Bild wird die Starthilfeanleitung vergrößert!

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Datum: Dienstag, 21. Dezember 2010 8:00
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