Seit zwanzig Jahren – REMUS Innovation

Im Jahre 1990 unter schwierigen Umständen gegründet, begeht das österreichische Familienunternehmen heuer das 20. Jubiläum.

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Kaum zu glauben, wird der Begriff „REMUS“ unter Motorsportfans doch seit jeher bereits synonym für „Sportauspuff“ verwendet – selbst viele Insider würden darauf wetten, dass die Firma bereits mindestens doppelt so lang mit Sound, Design und Power begeistern.

Made in Austria, mit einer Exportquote von 95 Prozent: REMUS ist heute sowohl Weltmarktführer im Bereich Sportauspuffanlagen als auch Zulieferer der internationalen Automobilindustrie und Tuningbranche und exportiert Anlagen für PKW und Motorräder in über 60 Länder.

Derzeit beschäftigt die REMUS-Sebring-Gruppe in den beiden österreichischen Werken rund 500 Mitarbeiter.

Eine derartige Erfolgsstory ist zweifellos dem unermüdlichen Eifer der beiden Firmengründer Angelika und Ing. Otto Kresch zuzuschreiben.

Die Erfolgsgeschichte von Remus

Der Grundstein wurde vor zwanzig Jahren mit einem Besuch auf der Automechanika in Deutschland gelegt. Vom überraschenden Erfolg der Sportauspuffanlangen beinahe überrollt, wurde innerhalb kürzester Zeit die Produktionsanlage fertig gestellt und die ersten zufriedenen Kunden beliefert.

Nach Jahren des Wachstums und Erweiterung der Produktpalette konnte im Jahr 1997 als Meilenstein der Firmengeschichte das Unternehmen Sebring Technology übernommen werden und damit wurden die Marschrichtung hin zum OEM-Erzeugnissen vorgegeben – Ein nicht zu unterschätzender Schritt in der Firmenpolitik.

Immerhin wird der heutige Umsatz zu mehr als 50 Prozent aus Komplett-Abgasanlagen für namhafte Hersteller wie Mercedes-AMG, Brabus, Porsche oder auch Opels OPC-Modelle generiert.

Die Anlagen werden nicht nur in den beiden Werken auf 34.000 m² in der Weststeiermark produziert, sondern auch von Grund auf im Hause entwickelt und von Virtuosen der Motorakustik im hochmodernen Soundlabor auf (legalen) Gänsehaut-Sound gestimmt.

Neben Sportabgasanlagen werden seit 2005 auch Nachrüstungen für Dieselpartikelfilter sowohl für PKW als auch für LKW und Busse angeboten.



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Das Know-How holt man sich bei Remus aber nicht nur in den hauseigenen Labors, sondern viel mehr direkt aus dem Motorsport.

Vom Minibike-Bewerb bis hin zur Superbike-Weltmeisterschaft, vom Gokart-Nachwuchsbewerb über diverse nationale und internationale Formelklassen bis hin zur Rallye-Weltmeisterschaft reicht der Einsatzbereich der Sportabgasanlagen.

Unter härtesten Bedingungen getestet, fließen die Erfahrungen direkt in die Serienproduktion ein.

Nach den letzten zwei krisengeschüttelten Jahren scheint die Talsohle in der Automobilindustrie erreicht zu sein und die Zeichen stehen auf Erholung. Grund genug für CEO Angelika Kresch, in die Zukunft zu investieren. Nicht weniger als 20 Millionen Euro werden bis 2012 in die österreichischen Standorte investiert werden.

„Strategische Innovationen sind der entscheidende Wettbewerbsvorteil. Deshalb investieren wir neben umfassenden Erweiterungen und Erneuerungen vor allem in Zukunftstechnologie“, ergänzte CEO Ing. Otto Kresch.

Eine dieser Innovationen wird das sogenannte PSS Pedestrian Safety Sound System sein. Es sorgt dafür, dass die zukünftigen und derzeit bereits auf unseren Straßen fahrenden Elektromobile auch von Fußgängern wahrgenommen werden.

Die Technik dahinter ist so konzipiert, dass sowohl (drehzahlabhängige) Geräusche von herkömmlichen Verbrennungsmotoren imitiert werden als auch sonstige Töne ausgegeben werden können.

Heitere Zeitgenossen könnten so ihren fahrbaren Untersatz schnattern lassen wie eine Ente oder auch klingeln wie ein japanisches Windspiel. Auch für die Insassen würde zumindest das Geräusch eines „echten“ Motor dann Abschied von liebgewonnener Technik (und damit von REMUS Abgasanlagen) etwas erträglicher gestalten.

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Datum: Donnerstag, 16. Dezember 2010 8:00
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