Sebastian Loeb, Peugeot 208 und Pikes and Peak

Sebastien Loeb möchte den kompletten Motorsport erobern und sich in alle Rekordbücher und Geschichtsbücher eintragen.

Peugeot 208 T16

Seine Karriere in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) beendet er nur sehr langsam, versucht sich in der GT-Serie mit einem McLaren MP4-12C auf der Langstrecke, bereitet einen Einsatz bei den 24 Stunden von Le Mans mit einem eigenen Team vor und arbeitet mit Citroen am Einstieg in die Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) und nimmt zwischendurch immer wieder an den verschiedensten Rennen teil.

Nun kommt wieder ein neues Projekt dazu: Sebastian Loeb möchte beim legendären Bergrennen Pikes Peak teilnehmen.

Der Franzose wird schon am 30. Juni 2013 in einem eigens für diesen Zweck gebauten Peugeot 208 T16 in Colorado Springs starten.

Im Bild oben ist die Tourenwagen-Variante des Peugeot 208 T16 zu sehen – welche Technik unter der Motorhaube der Pikes Peak-Version schlummern wird, wird der Hersteller im April bekannt geben – Gerüchten zufolge werden es  608 PS sein, was der doppelten Leistung von Loebs aktuellen Dienstwagen, dem Citroen DS3 WRC, entspricht.

„Es ist unser Ziel, zu gewinnen. Wir brauchen also so viel wie möglich auf der Habenseite“, erklärt Maxime Picat.

Der Geschäftsführer der Peugeot-Autosparte nennt eine Bündelung der Kräfte den richtigen Weg, die Herausforderung anzugehen.

Deshalb dankt er der Schwestermarke Citroen, die mit Peugeot der gemeinsame Mutterkonzern PSA eint, für die Leihe Loebs. Außerdem werden sich der Mineralöl-Konzern Total, Reifenhersteller Michelin und Red Bull an dem Projekt beteiligen.

„Pikes Peak ist ein legendäres Rennen, das das Personal der gesamten Marke inspiriert hat“, reibt sich Picat die Hände.

Der Peugeot-Verantwortliche weiß jedoch auch, was auf seine Truppe zukommt. „Es ist eine harte, außergewöhnliche Herausforderung, die keinen Spielraum für Fehler lässt.“

Die rund 20 Kilometer lange Strecke in den Rocky Mountains umfasst 156 Kurven, auf der es rund 1.500 Höhenmeter zurückzulegen gilt, ist mittlerweile komplett asphaltiert.

1988 gewann Rallye-Legende Ari Vatanen für Peugeot mit dem 405 T16, insgesamt stehen 2 Pokale in der Firmenvitrine.

Nach dem Aus für das Langstrecken-Projekt zu Beginn des vergangenen Jahres war Peugeot von der Weltbühne des Motorsport verschwunden. „Wir haben es aber nie aufgegeben“, meint Picat.

„Wir haben damals nicht die Tür für ein werksseitiges Engagement geschlossen, sondern ständig eine Liste möglicher Projekte im Auge gehabt. Da gehörte Pikes Peak dazu.“

Peugeot möchte wieder im Motorsport Fuß fassen und plant mit dem Peugeot 208 weitere Projekte an, darunter ein Start bei den 24 Stunden vom Nürburgring.



Quelle: Motorline
Foto: Peugeot Sport

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Datum: Freitag, 5. April 2013 13:00
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