Kriterien zur qualitativen Beschreibung von aufgearbeiteten Motoren

Neue Richtlinie VDI 4084 „Aufgearbeiteter Motor“ erschienen (Düsseldorf, 19.04.2013) Ziele der Aufbereitung von Motoren sind, die vom Hersteller
bei der Konstruktion des Neuteils ursprünglich spezifizierten Eigenschaften und Merkmale wie Zuverlässigkeit, Nutzungsdauer und Qualität sowie Motorkenndaten wie Leistung, Verbrauch und Abgasemissionen für weitere Motorleben wiederherzustellen.

Durch eine solche Aufbereitung ist eine energieintensive Neuproduktion vermeidbar und natürliche Ressourcen werden geschont.
Im Spannungsfeld zwischen der Automobilindustrie, den Reparaturbetrieben und den Endkunden ist es notwendig, den Begriff „aufgearbeiteter Motor“ eindeutig zu definieren.

Hier sorgt die neue Richtlinie VDI 4084 „Aufgearbeiteter Motor“ für Abhilfe.
Oftmals verwendete Begriffe wie „Austauschmotor“, „instandgesetzter Motor“, „Tauschmotor“ oder „generalüberholter Motor“ zeigen die bisher herrschende begriffliche Unsicherheit. Die neue Richtlinie VDI 4084 spezifiziert die verschiedenen Begriffe und beschreibt die Qualität der Motoren. Mit den definierten Qualitätsstufen sowie den beschriebenen Qualitätskriterien bildet die vorliegende Richtlinie eine Grundlage für Aufarbeitungsunternehmen.

Sie soll Herstellern, Sachverständigen, Verbraucherverbänden und Juristen in Fach- und Streitfragen als Basis dienen.
Herausgeber der Richtlinie VDI 4084 „Aufgearbeiteter Motor“ ist die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (GEU). Die Richtlinie ist als Entwurf ab sofort in deutscher Fassung zum Preis von EUR 49,50 beim Beuth Verlag in Berlin (Tel. +49 30 2601-2260) erhältlich.

Onlinebestellungen sind möglich unter www.vdi.de/4084 oder www.beuth.de.

Der VDI – Sprecher, Gestalter, Netzwerker
Ingenieure brauchen eine starke Vereinigung, die sie bei ihrer Arbeit unterstützt, fördert
und vertritt. Diese Aufgabe übernimmt der VDI Verein Deutscher Ingenieure. Seit über
150 Jahren steht er Ingenieurinnen und Ingenieuren zuverlässig zur Seite. Mehr als 12.000
ehrenamtliche Experten bearbeiten jedes Jahr neueste Erkenntnisse zur Förderung unseres
Technikstandorts. Das überzeugt: Mit über 150.000 Mitgliedern ist der VDI die mit Abstand
größte Ingenieurvereinigung Deutschlands.

Quelle: VDI

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Datum: Freitag, 3. Mai 2013 9:00
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