Kompakt-Cabrio Megane CC bekommt einen kleinen Bruder

Das kleine Klappdach-Cabrio „Wind“ soll nun am Markt richtig aufmischen. Das ist nicht unmöglich, da die Wettbewerber sowieso sehr übersichtlich geworden sind. Immerhin haben sich Modelle wie der Nissan Micra C+C oder der Opel Tigra TwinTop mangels Kunden-Akzeptanz vom deutschen Markt zurückgezogen.

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Außerdem ist er richtig hübsch zum ansehen mit seinen 3,83 Meter und mit dem Beil coupierten Heck, der breiten Schulterpartie und seiner keilförmigen Statur. Das Cabrio-Coupé ist af der Basis des Twingos gebaut und man könnte glauben, dass es eine Konzeptstudie ist. Auf jeden Fall erntet man mit diesem Auto an jeder Ampel neugierige Blicke.

Das Stahlklappdach kann man in nur zehn Sekunden vollautomatisch öffnen oder schließen. Durch die besondere Falttechnik und einem doppelten Boden geht auch beim offenen Fahren kein Ladevolumen verloren. Somit hat man immer ein Ladevolumen von 270 Liter und das reicht für einen Einkauf für die ganze Familie.

Der „Wind“ sieht auch richtig gut aus mit seinen in blau gehaltenen Zylindereinfassungen von Fern- und Abblendlicht. Dadurch bekommt er einen richtigen Silberblick und es sorgt auch für futuristische Akzente.

Ist das Verdeck geschlossen sieht man hinten leider nur einen rund 20 Zentimeter breiten Sehschlitz. Das kann für manche Fahrer einfach zu wenig sein, denn das ist gerade man das Format des Rückspiegels. Ebenfalls springt einen der massive Heckspoiler in den Blick und da die Plastikverkleidung der Heckscheibeneinfassung die seitliche Rücksicht zusätzlich stark einschränkt, könnte das einparken rückwärts zu einem Abenteuer werden. Aber leider ein Abenteuer, bei dem man nicht weiß wie es ausgehen wird.

Ist der „Wind“ aber einmal in Fahrt kann man ihn richtig agil fahren. Ob in der Stadt oder am Land mit diesem Wagen hat man Spaß am Fahren. Das Fahrwerk ist knackig und straff und hinreichend präzise, um nicht zuletzt dank des kurzen Radstandes von 2,37 Metern, auch um enge Kurven zu kommen. Der „Wind“ hat 74 kW/100 PS und einen 1,2-Liter-Turbobenziner. Er kommt in 10,5 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer.

Als Hauptzielgruppe hat man junge Damen, die Freude am Fahren haben, ins Auge gefasst. Das merkt man auch bei den Sitzen, da diese ausgestellte Sitzbacken haben und somit für breitere männliche Rücken und Becken nicht geeignet sind.

Laut dem Hersteller hat der „Wind“ einen Verbrauch von 6,3 Liter pro 100 Kilometer. Die Damen die sich gerne eine Sitzheizung dazunehmen möchten, bekommen dies um nur 350 Euro. Es ist die Aufpreisliste im generellen nicht allzu teuer. Wer aber sich gleich für das „Night and Day“-Ausstattungspaket entscheidet, hat mit dabei eine Sitzheizung, Klimaautomatik, Lederpolster, Licht- und Regensensor.

Das ganze kann die „Frau“ und „Mann“ für ab 16.900 Euro kaufen.



Der „Wind“ von Renault ist ein richtig kleiner Flitzer für die Stadt und fürs Land. Wenn man von den schwächen beim rückwärts ausparken absieht kann man mit ihm richtig Spaß im Alltag haben. Und es gibt sicher viele Frauen die das oben ohne Fahren lieben.

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Datum: Mittwoch, 9. Februar 2011 14:00
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