Eine Übersicht über die Tempolimits in Europa

Für Autoreisende gibt es immer viel im Vorhinein zu bedenken, so auch ist es wichtig im Vorfeld sich über die Tempolimits in Europa zu erkundigen.

tempolimits-2010

Hier eine Übersicht über die europäischen Tempolimits:

Es gibt unter andrem Zusatzbestimmungen für Führerscheinneulinge und natürlich auch unterschiedliche Strafhöhen. Deutschland ist das einzige europäische Land ohne generelles Tempolimit auf hochrangigen Autobahnnetzen: „Es gilt ein Richtwert von Tempo 130“, erklärt der ÖAMTC-Touristikerin Silvie Bergant.

Eine definierte Tempo-130-Beschränkung auf Autobahnen gibt es neben Österreich auch in Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Laut ÖAMTC-Expertin gilt in Norwegen Tempo 90.

Dies ist auch das Tempolimit auf Freilandstraßen in Italien, Kroatien, Frankreich, Slowenien oder Spanien. In der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark und Norwegen dürfen außerorts maximal 80 km/h gefahren werden.

Die ÖAMTC-Expertin erklärt weiters: „Im Ortsgebiet gilt in fast ganz Europa Tempo 50. So auch in Bosnien, denn dies wurde vor cirka einem Monat von 60 km/h auf 50 km/h reduziert“. In Russland gilt Tempo 60 und Polen hat eine zeitabhängige Regelung. Die bedeutet von 5 bis 23 Uhr muss man sich an die 50er-Beschränkung halten und von 23 bis 5 Uhr Früh darf man 60 km/h fahren.

Führerscheinneulinge haben oft eigene Bestimmungen. In Italien dürfen in den ersten drei Jahren nach Ausstellung des B-Führerscheines auf Autobahnen nur 100 km/h statt 130 km/h und auf Schnellstraßen nur 90 km/h statt 110 km/h gefahren werden. „Auch in Kroatien sieht man eine Sonderregelung für Führerscheinneulinge vor“, erklärte die ÖAMTC-Expertin. „Die Neulinge müssen immer um 10 km/h langsamer fahren als ein erfahrener Autofahrer.“ Das heißt genau, statt90 km/h außerorts 80 km/h, 100 km/h statt 110 km/h auf Schnellstraßen und 120 km/h statt 130 km/h auf der Autobahn. Diese Regelung gilt nicht nur für die italienischen Führerscheinneulinge sondern so auch zum Beispiel für die österreichischen.

Aber nicht nur die Tempolimits sind in Europa unterschiedlich sonder auch die Strafen wenn man sich daran nicht hält. „Schon bei Geschwindigkeitsübertretungen von 20 km/h muss man oft tief in die Tasche greifen“, sagt die Touristikerin vom ÖAMTC. In Norwegen bezahlt man zum Beispiel dafür Mindeststrafen in der Höhe von 450 Euro.

Mit 120 Euro muss man in der Schweiz rechnen und in Italien mit 155 Euro. Wobei Geschwindigkeitsübertretungen zwischen 22 Uhr abends und 7 Uhr morgens um ein Drittel teurer ist.

Hier interessante Beiträge zum Thema ins Ausland mit dem Auto:

Mietwagencheck

Billigster Tank in Luxenburg

Im Sommer steigt die Zahl der Pannen

Europaweit gilt die Notrufnummer 112

Notrufsäulen auch für Hitzeopfer gedacht!

Deutsche werden nach dem Urlaub zur Kasse gebeten

Be Sociable, Share!
Tags »

Autor:
Datum: Dienstag, 31. August 2010 14:00
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Allgemein

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren

Kommentar abgeben