Die Überraschung – Smartphone schlägt Navi

Mit der richtigen Sofwarelösung können Smartphones auch als Navigationsgeräte eingesetzt werden. Doch nun stellt sich die Frage ob Smartphones auch so gut sind wie herkömmliche Navis. Der ÖAMTC hat in seinem aktuellen Navi-Test sieben herkömmliche mobile Navigationsgeräte und sieben Softwarelösungen für Smartphones getestet.

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Das Ergebnis war überraschend. Mit der Gesamtnote „Gut“ und somit am besten hat das iPhone 4 mit Navigon MN7 Live Software abgeschnitten. Das schlechteste war das NavGear RS 50 3D, ein herkömmliches Navigationsgerät, es hat die Note „Befriedigend“ erhalten. ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl sagte: „Damit hat erstmals ein Smartphone im Navi-Test gewonnen.“ Der Test hat aber auch gezeigt, dass die technische Entwicklung der Smartphone-Probanden, in den letzten Jahren stark gestiegen ist.

„Aus technischer Sicht sind Smartphones mittlerweile durchaus eine Alternative zu mobilen Navigationsgeräten“, sagte der ÖAMTC-Experte. „Allerdings hängt das vom Verwendungszweck ab und davon, ob man nur die Software oder aber auch ein Smartphone kaufen muss. Denn das ist nach wie vor viel teurer als wenn man sich ein Navi kaufen muss.“

Fakt ist, Smartphone haben ihre Stärken. Im Gesamtergebnis des ÖAMTC-Test schnitten die Smartphones besser ab als die herkömmlichen Navis. Die Note „Gut“ wurde insgesamt fünf Mal vergeben, bei den Navis jedoch nur dreimal. Die Navigon-Software funktioniert am iPhone sogar besser als im Navigon-Gerät. Der ÖAMTC-Techniker sagte: „Wer bereits ein Smartphone hat oder sowieso eines kaufen will, kann sich ein Navi sparen.“

Der Kauf der teuersten Navi-Software für Smartphones kommt zudem günstiger als ein billiges Navigationsgerät und vom können her kann es genauso viel wie die gestesteten Top-Geräte. Aber es gibt auch einige Nachteile bei den Smartphones. Wer keine Erfahrung mit diesen Multimedia-Handys hat, kann sich bei der Installation und bei der Bedienung sehr schwer tun, da man beim Kauf der Software generell keine Bedienungsanleitung bekommt.

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Auch sollte man beachten, dass bei jeder Suche Verbindungskosten anfallen, die sich wenn man es viel in Gebrauch hat auch summieren können. Fährt man ins Ausland kommen noch teurere Roamingkosten dazu, wenn das Gerät Karten in den Speicher lädt. Der ÖAMTC-Techniker meinte: „Dringend das Datenroaming deaktivieren, wenn man das vermeiden will.“

Navigationsgeräte punkten wiederum beim Lieferumfang. Denn da ist das Gerät selbst, Ladekabel und Halterung dabei. Bei den Smartphones muss man dies alles extra kaufen. Auch ist das herkömmliche Navi leichter zu bedienen. „Auspacken, aufladen, einschalten, das geht nur bei den Navigationsgeräten“, sagte der ÖAMTC-Experte.

Die Gesamtnote „Gut“ bei den Navigationsgeräten erhielt das TomTom Go Live 1000 / Navigon 70 Premium Live / Becker StreetPilot Z 215. Gesamtnote „befriedigend“ erhielt das Medion X4545 EU / Falk Vision 700 / Garmin Nüvi 3790T / NavGear RS-50-3D.

Bei den Smartphones wurden drei verschiedene Modelle als Träger der jeweiligen Software herangezogen. Dazu gehören das Nokia E72, das Samsung Galaxy S i9000 sowie das iPhone 4.

Die Gesamtnote „Gut“ erhielten das iPhone 4G Navigon MN 7 Liver (Testsieger), iPhone 4G TomTom Navigator 7, Samsung Galaxy Navigon MN 7 Liver, iPhone 4G Falk Navigator Europe und das Samsung Galaxy Google Maps Navigation.

Die Gesamtnote „befriedigend“ erhielt das Nokia E72 Nokia Maps 3.0 und das iPhone 4G Skobbler.



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Datum: Dienstag, 14. Dezember 2010 14:00
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Ein Kommentar

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