Der Kampf gegen den Ruß

Der Rußpartikelfilter was ist das eigentlich? Dieser sollen in Dieselautos dafür sorgen, dass keine schädlichen Teilchen durch den Auspuff in die Luft gelangen. Das ist zumindest die Theorie. In Wahrheit ist es aber so, dass die Abgase moderner Selbstzündermotoren oft nicht heiß genug sind, um die Filter regelmäßig von dem Ruß zu befreien. Nun soll es dafür eine Lösung geben. Die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg fanden eine methode die nun den Schmutz auch bei niedrigen Abgastemperaturen entfernen soll.

Ist ein Filter nach einer Zeit zu stark mit Partikeln beladen, wird er regeneriert. Dies funktioniert indem der Ruß abgebrannt wird. Jedoch verbrennen die Rußpartikel erst bei einer Temperatur von 500 bis 600 Grad Celsius. Anders ist es bei den Abgastemperaturen von Lkw, diese sinken nämlich immer mehr, da sie so konstruiert sind, dass sie möglichst wenig umweltschädliche Stickoxide produzieren.

Nun soll es eine Methode geben, die Filter auch bei Abgastemperaturen von 140 Grad Celsius zuverlässig reinigen. „Wir geben zum Abgas ein Synthesegas aus Kohlenmonoxid und Wasserstoff“, erläutert Dr. Thomas Aicher vom ISE. „Dieses Gasgemisch leiten wir am Oxidationskatalysator ein – so können wir die Zündtemperatur auf 140 Grad senken und den Filter auch bei niedrigen Abgastemperaturen von dem Ruß befreien“.

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Datum: Donnerstag, 3. November 2011 8:00
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