Altreifen bieten senastionellen Schutz für Biker

Leitschienen am Fahrbahnrand wirken im Fall eines Sturzes wie Fallbeile für schlitternde Motorradfahrer – jetzt soll eine Konstruktion aus recycelten Altreifen das Schlimmste verhindern. 14,5 Kilometer von Österreichs Straßen sind bereits entschärft.

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Die Leitschienen werden in der Zukunft mit der Gummi-Stahl-Konstruktion bis zum Boden abgedeckt. Durch dieses System wird bei einem Aufprall von einem Motorradfahrer die Wucht abgebremst. Dadurch verhindert man schwere Verletzungen, meinte die Herstellerfirma Asamer Rubber Technology mit Sitz in Ohlsdorf.

Das Leitschienensystem „bike- protect“ sei federführend in Oberösterreich (zehn Kilometer) vor allem an zahlreichen gefährlichen Kurven auf beliebten Motorradstrecken im Einsatz und habe sich bestens bewährt. Auch in Niederösterreich und der Steiermark seien etliche Kurven entschärft . Die auf Bundes- , Landes- und Gemeindestraßen verwendeten Leitschienen würden auf verunfallte Motorradfahrer wie ein Fallbeil wirken, hieß es.



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„Testreihen und Simulationen haben ergeben, dass die sonst schweren Verletzungen nach Kollisionen mit dem System um rund 30 Prozent verringert werden“, sagte Professor Hermann Steffan von der Technischen Universität Graz. Auch die Unfallfolgekosten könnten durch den Unterfahrschutz um etwa 30 Prozent gemindert werden, prognostizierte das Unternehmen. Das patentierte System wurde 2009 mit dem oberösterreichischen Energy Globe in der Kategorie Erde ausgezeichnet.

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Datum: Montag, 6. Juni 2011 8:00
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