ADAC zeigt, was passiert wenn man nach der Disco gegen einen Baum knallt

Ich berichte gerne und oft über diese Themen, ich bin für Aufklärung. Auch ich habe drei Kinder, und wünsche mir, dass auch sie vernümpftig mit dem Auto umgehen.

Endlich Wochenende und ab in die Disco. Für viele junge Menschen der Hohepunkt der Woche. Soll ja auch so sein, sie sollen feiern und ihre Spaß haben. Doch dann kommt das große „ABER“. Hat man Alkohol zu sich genommen, steigt man nicht mehr ins Auto und selbst wenn man nichts getrunken hat, man braucht auch niemand etwas beweisen und rasen. Der ADAC hat dazu einen Crashtest simuliert und gezeigt was im  Fahrzeuginneren passiert.

Das Szenario: Ein mit jungen Menschen besetzter Pkw kommt nachts von der Straße ab und prallt gegen einen Baum. Was wird passieren? Unfassbares und katastrophales spielt sich im Wageninneren ab. Ein Airbag platzt, der Fußraum wird stark demoliert, die Insassen stoßen aneinander, der Kopf eines Nichtangeschnallten ist jenseits kritischer Grenzwerte belastet – schwerste oder tödliche Verletzungen sind die Folge.

Genauer gesagt, ist dies ein Test, indem vier jungen Personen in einem Kleinstwagen mit 70 km/h unterwegs sind und dabei frontal gegen einen Baum prallt. Die Längsträger, die eigentlich die Energie des Aufpralls minimieren sollen, schrammen am Baumhindernis vorbei, Motor und Getriebe werden in den Innenraum gedrückt – der Fußraum wird nahezu zerstört. Der hintere, nichtangeschnallte Insasse prallt auf die angeschnallte Fahrerin, deren Airbag daraufhin platzt – das Rückhaltesystem ist wirkungslos. Durch fehlende Gurtstraffer und -begrenzer erreichen die Kopf- und die Nackenbelastungen bei den Personen auf der Rückbank kritische Grenzen.

Dieser Test wurde nicht nur einfach so gemacht. Die Zahlen zeigen uns das ist Alltag. Allein im Jahr 2011 starben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 522 junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren bei Pkw-Unfällen. In den meisten Fällen haben sie die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Auch beängstigend ist die Zahl der jungen Menschen die auf den lebensrettenden Gurt verzichten.

Der ADAC ist der Meinung,  dass die Autos die mit ESP und elektronischen Stabilitätsprogramm ausgestattet sind, weniger in Unfällen verwickelt sind. Doch eines muss man bedenken, die Technik allein kann keine Leben retten, auch der Fahrer muss sich an so einiges halten. Darum niemals zu schnell in eine Kurve, immer dem Wetter anpassend fahren, niemals rasen und kein Alkohol.

Hier noch ein Video über Unfälle, seht hin genau hin, ob alt oder jung, es kann jeden passieren!!!!



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Datum: Donnerstag, 1. November 2012 9:00
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